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| | | | Kastration von Katzen Hinweis: Wenn sie die Geschäftsstelle per E-Mail wegen Kastrationen anschreiben, hinterlassen sie bitte unbedingt eine Telefonnummer zum schnellen Rückruf. | | 
Die Zahl der freilebenden Katzen ist – wie in den meisten Städten aber auch in ländlichen Gebieten – auch in Erfurt hoch. Jedes Jahr werden viele Katzen, darunter unzählige Jungtiere, vorsätzlich von Menschen ertränkt, vergiftet oder erschlagen. Darüber hinaus sterben auch ständig zahlreiche Tiere im Straßenverkehr.
Katzen werden bereits mit einem halben Jahr geschlechtsreif. Die weiblichen Tiere sind mehrmals im Jahr rollig, das heißt paarungsbereit. Nach 63 bis 66 Tagen kommen dann in der Regel vier bis sechs kleine Kätzchen zur Welt, es können aber auch einmal acht Jungtiere sein. Kaum eine freilebende Katze kann sich und ihren Nachwuchs jedoch allein vom Mäusefang ernähren. Als Ergebnis gibt es daher vielfach halb verhungerte Katzen, befallen von Krankheiten und Parasiten.
Meist können nur sehr junge freilebende Katzen wieder an ein enges Zusammenleben mit Menschen gewöhnt werden. Sie haben eine Chance, erfolgreich an liebevolle Tierfreunde vermittelt zu werden.
Bei älteren Katzen ist dies gewöhnlich aussichtslos. Sie haben längere Zeit in Freiheit gelebt und lassen sich kaum noch an ein Leben in häuslicher Gemeinschaft gewöhnen. Sie sind scheu und ängstlich. Eine Aufnahme in einem (oft überbelegten) Tierheim mit seinen begrenzten Gehegen hilft diesen Tieren kaum und ist aus Tierschutzgründen abzulehnen. Wenn feststeht, dass gesunde, verwilderte Katzen an das Leben mit Menschen nicht gewöhnt werden können, sollten die Tiere nach einer tierärztlichen Untersuchung und Kastration wieder in ihren gewohnten Lebensraum entlassen werden.
Übrigens: Die Behauptung, dass Katzen erst nach ihrem ersten Wurf kastriert werden sollten, entbehrt jeder Grundlage. Vielmehr sollten die Tiere bereits vor Eintritt der Geschlechtsreife kastriert werden, um so konsequent Nachwuchs zu verhindern. Um das Katzenelend einzudämmen und die Population der freilebenden Katzen zu kontrollieren, dürfen sich freilebende Katzen, aber auch die im Hause gehaltenen Stubentiger nicht unkontrolliert vermehren. Bitte lassen Sie daher Ihre Katze oder Ihren Kater kastrieren! Machen Sie auch Nachbarn oder Freunde auf das Problem aufmerksam. Sie leisten dadurch einen direkten, wertvollen Beitrag zum Tierschutz durch die Bekämpfung des Katzenelends.
Der Tierschutzverein Erfurt e. V. leistet einen Hauptteil dieser Arbeit.
Bitte unterstützen Sie auch den Tierschutzverein in seinen Bemühungen, auch freilebende Katzen zu kastrieren. Zur Finanzierung dieser tierärztlichen Behandlungen sind wir fast ausschließlich auf Spenden angewiesen.
zur Frage mit dem Katzenpärchen:
wenn nichts dagegen getan wird, nach einem Jahr 12, nach 2 Jahren 66, nach 3 Jahren 382, nach 4 Jahren 2201, nach 5 Jahren 12680, nach 6 Jahren 73041, nach 7 Jahren 420715, nach 8 Jahren 2423316, nach 9 Jahren 13958290 und nach 10 Jahren sage und schreibe über 80 Millionen Katzen und Kater!!! Darum sollte auch jeder Besitzer/in über die Sterilisation bzw. Kastration seines Tieres
nachdenken, vor allem wenn das Tier ein "Freiläufer" ist und sich nicht immer in den
eigenen vier Wänden aufhält. |
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